Loading...
Ernährung

Zuckerfrei für Selbstversorger - Süßungsmittel natürlichen Ursprungs

Zuckfrei für Selbstversorger

Süßstoffe für Selbstversorger

Mit ihrem geringen physiologischen Brennwert setzen sie sich nicht auf der Hüfte an. Sie schonen die Zähne und sorgen doch für die gewisse Tafelsüße, einige mit einer vielfachen Potenz der Süßkraft von Haushaltszucker. Die geschmackliche Verbesserung hat nur einen Haken. Der Hinweis auf der Verpackung von Light-Produkten lässt erahnen, dass diese vermeintlich gesundheitlich unbedenklichen Stoffe bei Unverträglichkeit einen weniger süßen Eindruck hinterlassen.
Diese Süßstoffe mit dem Jahr ihrer Entdeckung begleiteten den Verbraucher in den letzten Jahrzehnten

  • Acesulfam-K (E950) seit 1967
  • Aspartam (E 951) seit 1965
  • Cyclamat (E 952) seit 1963
  • Saccharin (E 954) seit 1878
  • Sucralose (E 955) seit 1976

Die jüngsten Entdeckungen Thaumatin und Steviosid (zugelassen 2011) weisen einen entscheidenden Unterschied auf: Sie sind natürlichen Ursprungs und somit für Selbstversorger interessant. Thaumatin besteht aus Proteinen der Immunabwehr, mit denen Pflanzen sich gegen das Eindringen von Pilzinfektionen schützen. Anders als das aus Maisstärke gewonnene Sorbit, besitzt das Protein Thaumatin eine vorzügliche Bekömmlichkeit. Während einheimische Selbstversorger in Afrika es von jeher verwenden, konnte sich die Produktion hierzulande bisher nicht durchsetzen, weil die Produktion in wirtschaftlicher Hinsicht nicht rentabel ist. Das häufig in energiereduzierten Lebensmitteln enthaltene Isomalt bringt als komplexes Kohlenhydrat die Verdauung auf Trab. Cyclamat, Sucralose, Saccharin und Acesulfam-K reichern sich im Gegensatz in Gewässern an, nachdem der Konsument den Stoff unverändert über die Nieren abgibt. Wer Süßstoff selbst anbauen möchte, findet nahezu überall wo es Samentüten gibt, Samen des Honigkrauts. Die Steviapflanze liebt sonnige Standorte auf dem Balkon oder im Garten.
Folgende Süßstoffe werden aus Pflanzen gewonnen:

  • Isomalt aus der Saccharose der Zuckerrübe
  • Sorbit aus Eberesche, Steinobst, Mais- und Weizenstärke
  • Xylit aus Hartholz, Maisspindeln und Getreidekleie
  • Thaumatin aus Katamfe, einer afrikanischen Beere
  • Stevia aus Stevia rebaudiana
  • Mannit aus Salzpflanzen wie Algen oder Pilzen
Quelle: Wikipedia
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Empfehlung der Redaktion
Hasenfleisch ist unterschätztes Wildfleisch in der Küche
Kochrezept für mediterrane Muschelsuppe
Steak richtig gebraten
Kimchi Sauerkraut aus Asien
Auswahl richtiges Besteck zum Essen